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inge und der honigbaer

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Von Mosbach in die Welt

Wie der „Inge und der Honigbär“-Gin die Gaumen der Gourmets in aller Welt erobern will

Wer den Namen „Inge und der Honigbär“-Gin schon einmal gehört hat, der hat ihn sicher nicht vergessen. Was so drollig klingt, ist bitterer Ernst – ähhh – Gin. Und der möchte gern die Welt erobern. Aus einer Schnapsidee mit Freunden wurde ein Kaltgetränk, dass es damals so nicht gab – und das genau deshalb kreiert werden wollte. Der Name entstand allerdings weit weg – auf einer Kreuzfahrt in Thailand. Als Eric Kletti bei dieser mit seiner Frau entspannte, lief ihm der Honigbär quasi über den Weg – in Gestalt einer Idee. Seit 2020 gibt es deshalb die Marke „Inge und der Honigbär“ und den gleichnamigen Gin. Aber was ist das Geheimnis, das hinter dem ungewöhnlichen Namen steckt? Und vor allem: drinsteckt?

„Die Basics der Zutaten sind immer gleich“

(Gin besteht im Grundsatz aus Wacholder), erklärt uns Kletti.

Dann diffundiert der „Inge und der Honigbär“-Gin in die unterschiedlichsten Richtungen. Bisher sind es acht an der Zahl. In die Kreation dieser Geschmacksrichtungen haben die Macher sehr viel Zeit gesteckt und sich Gedanken gemacht, wie man nicht mit der üblichen Versüßung des Geschmacks, sondern auf anderem Wege zum optimalen Genussmoment gelangt.

„Ich habe versucht, meine Lieblingsplätze in Flaschen einzufangen.“

No.4 steht dabei zum Beispiel für Kletti’s heimischen Garten, aus dem er die Salbeiblüten pflückt. Ganz schön viel Arbeit – denn für 1 Batch (das sind 120 Flaschen Gin) braucht man sage und schreibe 130 Gramm frische Salbeiblüten. Wer schon einmal versucht hat, 130 Gramm Salbeiblüten zu pflücken, der weiß, wie lange das dauert. Ungefähr so lange wie 130 Gramm Federn zum Wiegen einzusammeln…

Momentan findet man das Ergebnis dieser Mühen in Heidelberg’s IT-Locations wie dem “959 Pino’s Bar”, dem “Lino’s” ,dem “La Fee” und dem “Cenneto”. Außerdem ist er in ca. 60 regionalen Edeka- und Rewe-Märkten rund um Heidelberg oder im Einzelhandel wie im Weinhaus von Matthias Fehser zu haben. Mit einem Preis von 39,50 € ist die Flasche nichts für Schnäppchenjäger – aber genussorientierte Weltenbummler kommen bei einem Glas „Inge und der Honigbär“-Gin sicher auf ihre Kosten.

Die Verbindung von zu Hause und weit entferntem Sehnsuchtsort ist das Geheimnis des Gins. Er schlägt eine geschmackliche Brücke von Mosbach nach Thailand und in den Rest der Welt. Von Mosbach aus will Kletti den Genuss in die Welt tragen. Überall soll er zu Hause sein, und die Gaumen verschiedenster Menschen gleichermaßen zum Tanzen bringen. „Inge und der Honigbär“-Fans schätzen den nach der „London Dry Gin“-Methode hergestellten Drink.

„Nicht alle mögen in Sachen Gin den eher herbalen Geschmack, der sich eben besonders gut auch zum Kochen eignet“,

weiß Kletti. Er macht den Gin zu etwas Neuem, Besonderem, und hinterlässt Spuren im Geschmacksgedächtnis. Dieser Geschmack ist es, was den Honigbären“ von den anderen Trend-Gins hauptsächlich unterscheidet.

„Man würde ihn auch unter 20 Gin Sorten herausschmecken“, erzählt Kletti. „Die Aromen mit Verbene sind sehr präsent.“

Den „Honigbären“ kann man getrost pur trinken. Das ist bei Gin, der ja üblicherweise mit Tonic Water verdünnt wird, eher selten. Wenn schon verdünnen, dann aber bitte mit dem richtigen Tonic Water. Hier empfehlen die Hersteller das „Thomas Henry Dry Tonic.“ Eine Prise Salz verleiht den Botanicals das gewisse Etwas. Ungefähr so wie das Salz in der Suppe. Durch sie vervielfältigen sich die Aromen. „Bo-was?“ – „Botanicals“ nennt man die pflanzlichen Aromen bei der Herstellung von Gin. Das sind Kräuter, Blätter, Samen und Hülsenfrüchte, wie auch Wurzeln, Rinden, Beeren und Früchte.

Auch das Outfit des „Honigbär“-Gins ist überraschend anders. Das auffällig unauffällige Backlabel gewährt nicht nur Ein-, sondern auch Durchblicke. Durch das Etikett hindurch schimmert die Nummer des Gins und das Haupt-Botanical, bei Nummer 6 zum Beispiel die Kirsche – ein kleiner Hinweis für den Trinker, wie er seinen Gin am besten genießen kann. Das Label erinnert an einen weit gereisten Koffer, der viele Aufkleber hat. Ein bisschen symbolisiert es also auch den weiten Weg, den „Inge und der Honigbär“ hinter – und auch vor sich haben.

Gelabelt werden die Flaschen in einem Herzensprojekt von Kletti mit der Johannes-Diakonie in Mosbach, wo teils schwerkranke Menschen Arbeit finden.

„Oh schau mal da, der Honigbär“, rufen die Leute manchmal hinter Kletti her.

Außer ihm hat aber zum Beispiel auch Chris Breithaupt einen großen Anteil daran, dass der Honigbär bekannt wird. Er sorgt als Partner Manager dafür, dass möglichst viele Barbesitzer den guten Gin hinter ihrem Tresen haben. Mit seinen eigenen Cocktail-Kreationen setzt er außerdem immer wieder neue Maßstäbe – wovon sich demnächst jeder Interessierte anhand der erscheinenden Cocktailfibel von Breithaupt und Kletti selbst überzeugen kann.

„Kletti’s Genussboutique“ bietet auch sogenannte „Chef Tables“ an, bei denen man dem Chef beim Kochen exklusiver Menüs über die Schulter schauen darf. Unter anderem spielt dabei auch der Gin eine Rolle. In der „Inge und der Honigbär“-Boutique in Mosbach in der Kesslergasse gibt es sogar Gin-Picknicktaschen und Weekender. Diese sind in einem Gemeinschaftsprojekt mit Sophie Müller und ihrem Label „Mulinu“ entstanden. Außerdem kann man Produkte von „Tom’s Holz“ und viele schöne Dinge rund um Wein und Gin kaufen. In den dafür vorgesehen Taschen kann man den Honigbären also mit auf Reisen nehmen. Wo seine Reise hingeht? Wo immer man hin möchte. Und generell? Wir dürfen gespannt sein. Der Geschmacksfeldzug hat begonnen!

 

Autorin | Nina Badelt

Kletti’s Genussboutique GmbH

Kesslergasse 7-9, 74821 Mosbach

06261-8463721

info@klettis-genussboutique.com

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